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Bio statt Diesel – Interview mit CEO Roland Bräkling

Substiut für Dieselkraftstoff!

BUSE steigt bei Pilotprojekt ein!

Die BUSE Gas B.V. beteiligt sich an einem Pilotprojekt, das unsere Umwelt entlastet. Dabei geht es um den Einsatz fossilfreier und emissionsarmer Brennstoffe, mit denen die Betreibung von Generatoren auf Baustellen erfolgt. Das Biomethangas wird als Substitut für Dieselkraftstoff eingesetzt.

6 Organisationen in der Provinz Gelderland haben sich zusammengetan, um die Verwendung von Biogas auf unterschiedlichen Baustellen zu testen. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer der BUSE-Gruppe, Roland Bräkling, über die Bedeutung dieses Projekts für sein Unternehmen.

Herr Bräkling, was war ausschlaggebend für Sie, an der Kooperation und diesem Projekt mitzuwirken?
Die Einzigartigkeit unseres Planeten. In den letzten Jahrzehnten haben wir von der Erde sehr viel bekommen. Nun gilt es ihr etwas zurückzugeben. Auch das Bewusstsein unserer Gesellschafter hat sich in diesem Zuge verändert. Sie verlangen mehr und mehr nach einem Unternehmen, dass ihren Beitrag zu einer grüneren Gesellschaft leistet. Da kam die Anfrage von Gashouders für dieses Pilotprojekt an unsere niederländische Tochter BUSE Gas B.V. in Arnhem genau richtig. Wir haben recherchiert und uns hat das Konzept von Gashouders überzeugt. Die Energiewende ist momentan ein sehr brisantes Thema. Da möchten wir als BUSE Group gerne unseren Beitrag leisten. Denn auch wir setzen uns zunehmend verstärkt dafür ein, unseren Kindern eine saubere Welt zu hinterlassen.

Was genau ist Ihr Beitrag im Rahmen dieses Piloten?
Wir sind ein Spezialist, wenn es um den Bau von Flaschenbündeln geht. Unter anderem. Unser Beitrag bei diesem Pilotprojekt ist die Konzeption und der Bau der Lagerbehälter mit diesen Bündeln, die das Biomethan bevorraten. Dieser mobile Speicher wird zu der entsprechenden Baustelle transportiert und stellt dort das umweltfreundliche Biogas als Brennstoff für die Generatoren zur Verfügung.

Wie lässt sich dieses Projekt in Ihre Unternehmenspolitik und Zukunftsvisionen einbinden?
Als BUSE-Unternehmensgruppe machen wir uns kontinuierlich Gedanken, welchen Beitrag wir zu einer saubereren Umwelt leisten können. Innerhalb der BUSE Group beteiligen wir uns bereits an Wasserstoff- und Bio-CO2-Projekten in verschiedenen Ländern. Somit passt das Projekt “De Duurzame Brandstofketen“ (Sustainable Fuel Chain) perfekt zu unserer Firmenphilosophie. Da sich die BUSE Unternehmensgruppe durch eine sehr flache Hierarchie auszeichnet, war die Entscheidungen für die BUSE Gas B.V., sich an diesem Projekt zu beteiligen, sehr schnell getroffen. Wir haben die Chance einfach genutzt.

Welche Erwartungen setzen Sie persönlich in dieses Pilotprojekt?
In erster Linie erhoffen wir uns, dass wir auch bei anderen Unternehmen das Bewusstsein für unseren Planeten schärfen. Wir müssen mit unserer Erde noch sensibler umgehen. Hier kann die Industrie einen großen Beitrag leisten. Natürlich erwarten wir, dass sich dieses Projekt erfolgreich entwickeln wird und wir ein Zeichen setzen können, ökologisch wie auch wirtschaftlich. Denn mit Blick auf die Kosten ist der Einsatz von Biogas als Brennstoff mit denen des Dieselkraftstoffs zu vergleichen. Was die Container mit den Bündeln betrifft werden diese wieder befüllt und können an der nächsten Baustelle eingesetzt werden. Im wahrsten Sinne eine saubere Lösung.

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